Ein Ryokan in Hakone ist mehr als eine Übernachtung: Er ist eine Einführung in die japanische Gastkultur. Statt Betten schlafen Gäste auf Futons über Tatami-Matten, das Abendessen wird als mehrgängiges Kaiseki serviert und der Tag endet im hauseigenen Onsen, der heißen Thermalquelle. Die Preise variieren stark: Während das budgetfreundliche Onsen Guest House Tsutaya mit privaten Bädern und Bergblick ab etwa 80 Euro pro Person liegt, zahlen Sie im luxuriösen Gora Kadan, das nur 5 Gehminuten vom Bahnhof Gora entfernt liegt, schnell das Vierfache. Ein authentisches Erlebnis wie im historischen Matsuzakaya Honten, das seit 1878 besteht, kostet meist zwischen 150 und 300 Euro pro Person inklusive Halbpension.
Die Wahl des Stadtteils bestimmt das Erlebnis: In Hakone-Yumoto, dem ältesten Kurort, finden Sie klassische Hotels wie das Yoshiike Ryokan (7 Minuten vom Bahnhof) mit direktem Quellwasser und japanischem Garten - ideal für Erstbesucher. Wer Ruhe und Bergpanorama sucht, ist in Gora oder Sengokuhara besser aufgehoben. Das WPU Hotel Hakone punktet mit modernen Zimmern, italienisch-japanischer Küche und kostenlosem Parkplatz. Das Mount View Hakone besticht durch seine seltene 'Nigori-yu'-Milchquelle und kostenlosen Bus-Shuttle. Tipp: Buchen Sie Zimmer mit Frühstück, denn die lokalen Spezialitäten - oft mit frischem Fisch aus der Sagami-Bucht - sind ein kulinarischer Höhepunkt. Achten Sie bei der Buchung auf private oder gemeinschaftliche Bäder und nutzen Sie die Angebote für Familien, denn viele Ryokan bieten Verbindungszimmer.
